Informations und Kommunikationsmanagement

Aus meiner Vorlesung als Lehrbeauftragter an der FHW Berlin, FE Wirtschaftsinformatik

Die Geschichte der IT begann eigentlich erst in den 60er Jahren mit Massendatenverarbeitung und lösung mathematischer Probleme. Damals stritt man noch darum, ob vielleicht Analogrechner die bessere Wahl wären, da die Handhabung von Lochstreifen und Lochkarten doch sehr langsam und fehleranfällig war.

In den 70er Jahren dann gab es nicht nur einzelne Spezialisten die sich mit der digitalen Datenverarbeitung auskannten, sondern ganze Abteilungen. Da hatte der Analogrechner längst verloren und man beschäftigte erstmals mit Systemanalyse und nahm die Organisation von Wirtschaftsbetrieben unter die Lupe. In Wirtschaftsbetrieben gab es fortan eine Leitungsebene „EDV“.

Mitte der 70er kamen dann erstmals Dialogsysteme auf, Datenbanksysteme wurden geschaffen und die Systemprogrammierung (Betriebsprogramme vgl. Windows, MacOS)
wurde getrennt von der Anwendenungsprogramierung (vgl. Elektronische Kunden- und Artikeldatenbank)

Mitte der 80er kamen die ersten Kommunikationsnetze auf, der Personalcomputer von IBM kam auf den Markt und die Leute sagten: „Wer braucht so etwas schon?“. Aber mit Microsoft Word, Excel und Powerpoint bekam das Ganze Fahrt und ist heut nicht mehr wegzudenken.

In den Betrieben sprach man über dezentrale Datenverarbeitung und eine ungeheure Beschleunigung der Prozesse. Die Mitarbeiter waren motiviert, da viele nun zu Hause auch einen PC hatten. Auch Kleinbetriebe konnten plötzlich EDV benutzen.

Ich kam von der Systemprogrammierung IBM MVS/JES3 und programmierte plötzlich DBASE statt DB2.

Downscaling von Mammut EDV bis hin in den Einmann-Büros.

 

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